Furukawa Electric Co., Ltd. (TSE: 5801), der in Tokio ansässige diversifizierte Hersteller von Glasfaser, Metallkabeln, Automobilkomponenten und Elektronik und einer der weltgrößten Produzenten von Glasfaser und Kabeln, meldete deutlich höhere FY2026-Ergebnisse (Geschäftsjahr zum 31. März 2026) nach Japanese GAAP. Der konsolidierte Umsatz stieg im Jahresvergleich um 8,8% auf ¥1.307,6 Mrd., das Betriebsergebnis kletterte um 35,8% auf ¥63,9 Mrd., das ordentliche Ergebnis sprang um 56,4% auf ¥75,9 Mrd., und der den Eigentümern der Muttergesellschaft zurechenbare Gewinn schoss um 117,4% — mehr als verdoppelt — auf ¥72,5 Mrd.
Das Gesamtergebnis stieg um 53,8% auf ¥85,4 Mrd. Die Betriebsmarge belief sich auf 4,9%, und die Eigenkapitalrendite verbesserte sich auf 19,1%. Das unverwässerte EPS stieg auf ¥1.030,17 von ¥473,36 im Vorjahr. Getragen wurde das Ergebnis von einem starken Glasfasergeschäft, das von der KI-Rechenzentrumsnachfrage profitiert, sowie von einer Reorganisation des Metallkabelgeschäfts.
Optisches Rebranding „Lightera" profitiert von der KI-Rechenzentrumsnachfrage
Die herausragende Geschichte des Jahres war Furukawas Reorganisation und Rebranding seines globalen Glasfaser- und Kabelgeschäfts unter einer einzigen neuen Marke, „Lightera". Das Unternehmen bündelte seine ausländischen Optik-Einheiten — darunter die frühere OFS in den USA und FEL in Lateinamerika — unter einer neuen Holdinggesellschaft, der Lightera Holding, um eine schnellere, integrierte globale Steuerung zu ermöglichen. Das Glasfasergeschäft profitiert von der starken Nachfrage aus KI-Rechenzentren, wo der rasante Ausbau der Rechenkapazität enorme Mengen an hochdichter Glasfaser und Kabeln erfordert. Diese Verschiebung positionierte Furukawa zusammen mit der neuen globalen Struktur, um die sich beschleunigenden Hyperscale-Aufträge zu erfassen, und war der wesentliche Treiber des Gewinnsprungs des Jahres.
Das Metallkabelgeschäft wurde separat reorganisiert, um seinen Fokus und seine Rentabilität zu schärfen, was die breitere Ergebnisdynamik verstärkte. Zusammen hoben die Reorganisationen von Optik und Metallkabel den Gewinn im gesamten Konzern, wobei sich der Nettogewinn im Jahresvergleich mehr als verdoppelte. In der Bilanz beliefen sich die Bilanzsumme auf ¥1.066,4 Mrd. und das Nettovermögen auf ¥435,2 Mrd., während sich die Eigenkapitalquote auf 39,1% von 34,6% stärkte und der Buchwert je Aktie auf ¥5.928,21 stieg. Der operative Cashflow betrug ¥28,1 Mrd., und der Kassenbestand zum Jahresende lag bei ¥70,5 Mrd.
Dividende angehoben, 1-für-10-Split und Wiederaufnahme der Zwischendividende
Furukawa hob seine FY2026-Jahresdividende auf ¥210,00 je Aktie an (ausschließlich als Schlussdividende gezahlt, ohne Zwischendividende), gegenüber ¥120,00 im Vorjahr, was einer Ausschüttungsquote von 20,4% entspricht. Mit Blick auf FY2027 (Ende März 2027) plant das Unternehmen einen 1-für-10-Aktiensplit mit Wirkung zum 1. Juli 2026 und die Wiederaufnahme einer Zwischendividende; es stellt eine Jahresdividende von ¥220,00 je Aktie auf Vor-Split-Basis in Aussicht (¥110 Zwischendividende + ¥110 Schlussdividende) — entsprechend ¥22,00 nach dem geplanten Split. Das Management stellt für FY2027 höhere Werte in Aussicht und rahmt das Jahr um die von Lightera angeführte optische Wachstumsstrategie, wobei die anhaltende KI-Rechenzentrumsnachfrage das Glasfaser- und Kabelgeschäft weiter stützen dürfte.
| Kennzahl | FY2026 | FY2025 | Veränderung ggü. Vorjahr |
|---|---|---|---|
| Umsatz (¥ Mrd.) | 1.307,6 | 1.201,8 | +8,8% |
| Betriebsergebnis (¥ Mrd.) | 63,9 | 47,0 | +35,8% |
| Ordentliches Ergebnis (¥ Mrd.) | 75,9 | 48,5 | +56,4% |
| Den Eigentümern zurechenbarer Nettogewinn (¥ Mrd.) | 72,5 | 33,4 | +117,4% |
| EPS (¥) | 1.030,17 | 473,36 | +117,6% |
| Betriebsmarge | 4,9% | 3,9% | +1,0pp |
| Eigenkapitalrendite | 19,1% | 9,4% | +9,7pp |
| Eigenkapitalquote | 39,1% | 34,6% | +4,5pp |
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