Daiseki Co., Ltd. (TSE: 9793), eine in Nagoya ansässige und in Tokio und Nagoya notierte Gruppe für die Behandlung und das Recycling von Industrieabfällen, meldete Ergebnisse für das erste Quartal (1. März–31. Mai 2026) ihres Geschäftsjahres zum Februar 2027. Nach Japanese GAAP stiegen die konsolidierten Erlöse um 2,0% auf ¥18,28 Mrd., das Betriebsergebnis kletterte um 8,3% auf ¥4,15 Mrd., das ordentliche Ergebnis stieg um 8,9% auf ¥4,27 Mrd. und der den Eigentümern zurechenbare Nettogewinn sprang um 17,6% auf ¥2,87 Mrd. — Rekordwerte sowohl bei den Erlösen als auch auf jeder Ergebnisstufe. Das EPS lag bei ¥60,73, gegenüber ¥51,02 im Vorjahr.
Kerngeschäft Abfallbehandlung setzt neue Rekorde
Das Industrieabfall-Geschäft der Muttergesellschaft Daiseki, dessen Schwerpunkt auf Fabrikabwässern liegt, erneuerte seine Rekordwerte sowohl beim Umsatz als auch beim Betriebsergebnis. Das Unternehmen akquirierte aggressiv Abwässer, die als Rohstoff für seinen Recycling-Brennstoff dienen, und absorbierte damit gestiegene Rohstoff- und Personalkosten, wenngleich der Umsatz leicht unter Plan blieb.
Bodensanierung verdient mehr bei geringerem Umsatz
Das Bodensanierungsgeschäft von Daiseki Eco Solution verzeichnete rückläufige Erlöse, da Bodenbehandlungs- und Bauprojekte in der Region Kansai abnahmen. Das Betriebsergebnis stieg dennoch, getragen von margenstarken Projekten: einem neu gewonnenen Großauftrag zur Beseitigung von Fabrikabfällen in der Region Chubu, einem aus dem Vorjahr fortlaufenden Großprojekt zur Behandlung kontaminierter Böden in Kanto sowie einem Großauftrag zur Beseitigung von Fabrikabfällen in Kansai. Im übrigen Konzern hielt der Blei-Recycler Daiseki MCR die Produktion reibungslos am Laufen und übertraf trotz höherer Rohstoffkosten seinen Gewinnplan leicht, während das Großtank-Reinigungsgeschäft von System Kiko bei Umsatz und Gewinn hinter dem Plan zurückblieb, da sich Arbeiten in das zweite Quartal verschoben.
Bilanz und Dividende
Die Bilanzsumme lag Ende Mai bei ¥106,08 Mrd., ¥0,9 Mrd. über dem Stand zum Februar-Bilanzstichtag, da Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um ¥1,42 Mrd. und Anlagen im Bau um ¥0,51 Mrd. zunahmen, während der Kassenbestand um ¥1,47 Mrd. sank. Die Verbindlichkeiten fielen um ¥248 Mio. auf ¥21,52 Mrd. — die Steuerverbindlichkeiten sanken um ¥1,30 Mrd. und überwogen damit einen Anstieg der kurzfristigen Kredite um ¥1,0 Mrd. —, und das Nettovermögen stieg auf ¥84,56 Mrd., womit sich die Eigenkapitalquote von 77,7% auf 78,1% erhöhte. Daiseki plant für das FY2/2027 eine Jahresdividende von ¥86,00 je Aktie (¥43 Zwischendividende plus ¥43 Schlussdividende), ¥10 mehr als die bisherigen ¥76,00.
Ausblick
Daiseki beließ seine am 7. April 2026 veröffentlichte Gesamtjahresprognose für das FY2/2027 unverändert: Erlöse von ¥74,20 Mrd. (+3,2%), ein Betriebsergebnis von ¥16,80 Mrd. (+15,1%), ein ordentliches Ergebnis von ¥17,00 Mrd. (+14,2%) und ein Nettogewinn von ¥11,20 Mrd. (+22,3%), was einem EPS von ¥236,86 entspricht. Für das erste Halbjahr peilt das Unternehmen Erlöse von ¥37,18 Mrd. (+2,9%) und ein Betriebsergebnis von ¥8,32 Mrd. (+11,6%) an.
| Kennzahl | Q1 FY2/27 | Q1 FY2/26 | Veränderung ggü. Vorjahr |
|---|---|---|---|
| Erlöse (¥ Mio.) | 18.275 | 17.912 | +2,0% |
| Betriebsergebnis (¥ Mio.) | 4.151 | 3.830 | +8,3% |
| Ordentliches Ergebnis (¥ Mio.) | 4.267 | 3.916 | +8,9% |
| Den Eigentümern zurechenbarer Nettogewinn (¥ Mio.) | 2.871 | 2.441 | +17,6% |
| EPS (¥) | 60,73 | 51,02 | +19,0% |
| Eigenkapitalquote (ggü. FY2/26-Ende) | 78,1% | 77,7% | +0,4pp |
| Jahresdividende (¥, geplant) | 86,00 | 76,00 | +¥10,00 |
| BE-Prognose FY2/27 (¥ Mio.) | 16.800 | — | +15,1% |
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