Geschäftstätigkeit
Flugtriebwerke, Raumfahrt und Verteidigung ist das umsatzstärkste Segment und mit deutlichem Abstand das ertragsstärkste: IHI ist Risk-Sharing-Partner bei zivilen Triebwerksprogrammen unter Führung von GE Aerospace, Pratt & Whitney und Rolls-Royce, baut Triebwerke für Japans Luftselbstverteidigungsstreitkräfte und liefert über IHI Aerospace Feststoffraketenmotoren sowie die Trägerrakete Epsilon. Der übrige Konzern umfasst Ressourcen, Energie und Umwelt — Kessel, Gasturbinen, Ammoniak- und Kohlenstoffrecyclinganlagen, Kernkraftkomponenten —, Soziale Infrastruktur mit Brücken, Wehranlagen und Stadtentwicklungsprojekten sowie Industriesysteme und Universalmaschinen mit Turboladern, Kompressoren, Parksystemen und Logistiktechnik.
Attraktiv macht das Luftfahrtgeschäft das Aftermarket-Geschäft: Ersatzteile und Überholungen an einer installierten Triebwerksflotte bringen wiederkehrende Erlöse, die an Flugstunden hängen und nicht an Neubestellungen von Flugzeugen. Passagierverkehr, Werkstattzyklen der Triebwerke und der Yen bestimmen daher das Ergebnis, während Japans Verteidigungsbudgets einen eigenen Zyklus beisteuern. Der Schiffbau, das ursprüngliche Gewerbe des Hauses, besteht heute als rund ein Fünftel am Gemeinschaftsunternehmen Japan Marine United fort. Die Wurzeln reichen zur 1853 in Edo gegründeten Werft Ishikawajima zurück; die heutige Gesellschaft besteht seit Januar 1889, hieß nach der Fusion von 1960 Ishikawajima-Harima Heavy Industries und trägt seit 2007 den Namen IHI. Das Geschäftsjahr endet im März.
Unternehmensdaten
| Wertpapierkennnummer | 7013 |
|---|---|
| Börse | Börse Tokio |
| Größenklasse | TOPIX Mid400 |
| Marktsegment | Prime Market |
| Branche | Maschinenbau |
| Hauptsitz | Toyosu IHI Building, 3-1-1 Toyosu, Koto-ku, Tokyo 135-8710, Japan |
| Gegründet | 17. Januar 1889 |
| Geschäftsjahresende | 31. März |
| Website | Offizielle Website |
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