Geschäftstätigkeit
Die Japan Post Bank nimmt über das Postfilialnetz Einlagen von Privatkunden entgegen und legt sie an, statt in großem Umfang Unternehmenskredite zu vergeben. Damit ist sie das größte einlagennehmende Institut des Landes; die Bilanz wird von japanischen Staatsanleihen und Auslandsanleihen bestimmt und zunehmend von einem strategischen Anlageportfolio aus Private Equity, Immobilien und Kreditfonds.
Diese Struktur macht die Erträge ungewöhnlich zinssensitiv: Der Ausstieg der Bank of Japan aus den Negativzinsen hebt die Rendite neu angelegter Mittel, während die Einlagenkosten nur langsam steigen. 2006 im Zuge der Privatisierung der japanischen Post gegründet und 2015 börsennotiert, gehört die Bank weiterhin teilweise Japan Post Holdings, deren schrittweiser Anteilsverkauf dauerhaft auf der Aktie lastet.
Unternehmensdaten
| Wertpapierkennnummer | 7182 |
|---|---|
| Börse | Börse Tokio |
| Marktsegment | Prime Market |
| Branche | Banken |
| Hauptsitz | Otemachi Place West Tower, 2-3-1 Otemachi, Chiyoda-ku, Tokyo 100-8793, Japan |
| Gegründet | 1. September 2006 |
| Geschäftsjahresende | 31. März |
| Website | Offizielle Website |
Aktuelle Berichterstattung
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