Geschäftstätigkeit
SMC fertigt die pneumatischen Komponenten, mit denen Druckluft in einer Fertigungslinie Arbeit verrichtet: Wegeventile, Zylinder und Schwenkantriebe, Verschraubungen und Schläuche, Filter, Druckregler und Öler sowie Drucklufttrockner, Vakuumtechnik und Temperiergeräte. Das Unternehmen baut keine Roboter und verkauft keine fertigen Maschinen — seine Teile werden in die Anlagen anderer Hersteller hineinkonstruiert, und Automatisierungskomponenten machen praktisch den gesamten Umsatz aus. Auf dem japanischen Markt hält SMC rund 60 %, weltweit etwa 40 % Anteil; Kunden außerhalb Japans steuern rund 81 % des Umsatzes bei.
Der Burggraben ist ebenso kaufmännisch wie technisch. SMC führt einen Katalog mit Hunderttausenden Artikelnummern und Varianten und hält dafür hohe Lagerbestände vor, sodass der Konstrukteur des Kunden genau das passende Bauteil auswählen und schnell erhalten kann; ein großer technischer Direktvertrieb begleitet die Auslegung beim Kunden, und Wettbewerber tun sich schwer, diese Sortimentsbreite zu erreichen. Weil die Teile gleichermaßen in Halbleiter-, Automobil-, Lebensmittel-, Verpackungs- und Medizintechnikwerke gehen, ist der Auftragseingang eher ein breiter Gradmesser der weltweiten Investitionstätigkeit als eines einzelnen Sektors, wobei die Halbleiterausrüstung am stärksten schwankt; das Modell trägt ungewöhnlich hohe operative Margen und eine für einen Maschinenbauer sehr große Netto-Cash-Position. 1959 zur Herstellung gesinterter Metallfilter gegründet — das Geschäft, auf das die Initialen bis heute verweisen —, ist das Unternehmen seit 1987 an der Börse Tokio notiert; das Geschäftsjahr endet im März.
Unternehmensdaten
| Wertpapierkennnummer | 6273 |
|---|---|
| Börse | Börse Tokio |
| Größenklasse | TOPIX Large70 |
| Marktsegment | Prime Market |
| Branche | Maschinenbau |
| Hauptsitz | 1-5-5 Kyobashi, Chuo-ku, Tokyo 104-0031, Japan |
| Gegründet | 27. April 1959 |
| Geschäftsjahresende | 31. März |
| Website | Offizielle Website |
Aktuelle Berichterstattung
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