Geschäftstätigkeit
Suzuki baut Kleinwagen, Motorräder und Außenbordmotoren. Auf Automobile entfallen etwa 91% des Umsatzes, auf Motorräder rund 7% und auf das Marinegeschäft etwa 2%; rund drei Viertel der Erlöse stammen von außerhalb Japans. Im Heimatmarkt ist der Konzern einer der beiden Marktführer bei Kei-Cars, der Kleinstwagenklasse unter 660 cm³, die es nur wegen der japanischen Steuer- und Stellplatzregeln gibt; international ist er der drittgrößte Motorradhersteller der Welt. Aus dem chinesischen Markt zog sich das Unternehmen 2018 zurück, und in den USA verkauft es keine Pkw.
Das technische Selbstverständnis ist bewusst eng gefasst — kleine, leichte, günstige und sparsame Fahrzeuge —, eine Position abseits von Toyota und Honda und der Grund, warum das Unternehmen in Indien und in Schwellenländern insgesamt Fuß gefasst hat. Sie prägt auch die Ertragsstruktur: dünne Margen je Fahrzeug bei sehr hohen Stückzahlen, sodass der Gewinn weit stärker von der indischen Nachfrage, vom Modellmix und von der Rupie abhängt als von der japanischen Nachfrage. Eine Kapital- und Technologieallianz mit Toyota stützt die Arbeit an Elektrifizierung und Software. 1920 in Hamamatsu als Suzuki Loom Works gegründet, die Webstühle für die örtliche Baumwollindustrie lieferte, wandte sich das Unternehmen nach dem Krieg Motorrädern und dann Autos zu; der Hauptsitz liegt weiterhin in Hamamatsu statt in Tokio, das Geschäftsjahr endet im März.
Unternehmensdaten
| Wertpapierkennnummer | 7269 |
|---|---|
| Börse | Börse Tokio |
| Größenklasse | TOPIX Large70 |
| Marktsegment | Prime Market |
| Branche | Transportausrüstung |
| Hauptsitz | 300 Takatsuka-cho, Chuo-ku, Hamamatsu, Shizuoka 432-8611, Japan |
| Gegründet | 15. März 1920 |
| Geschäftsjahresende | 31. März |
| Website | Offizielle Website |