Yondenko verdoppelt Q1-Betriebsergebnis nahezu auf ¥2.815 Mio., Auftragsbestand steigt um 13,8%

Der in Takamatsu ansässige Auftragnehmer für Elektro-, Telekommunikations- und Klimatechnik wies für das erste Quartal Umsatzerlöse von ¥24.089 Mio. (+18,9%) und ein Betriebsergebnis von ¥2.815 Mio. (+92,5%) aus, da er einen hohen Bestand an Aufträgen stetig abarbeitete. Yondenko beließ seine Jahresplanung unverändert bei ¥108.000 Mio. Umsatz und ¥9.400 Mio. Betriebsergebnis und erwartet eine Jahresdividende von ¥84,00 nach ¥77,00 im gerade abgelaufenen Geschäftsjahr.

Standort der Yondenko Corporation Yondenko Corporation · Tokyo Stock Exchange

Die Yondenko Corporation (TSE: 1939), der in Takamatsu ansässige Auftragnehmer für Elektro-, Verteilnetz-, Telekommunikations- sowie Klima- und Sanitärtechnik, hat ihre Konzernzahlen für das erste Quartal des am 31. März 2027 endenden Geschäftsjahres — die drei Monate vom 1. April bis 30. Juni 2026 — nach japanischer Rechnungslegung vorgelegt. Die Umsatzerlöse stiegen um 18,9% auf ¥24.089 Mio. nach ¥20.264 Mio., das Betriebsergebnis um 92,5% auf ¥2.815 Mio. nach ¥1.462 Mio., das ordentliche Ergebnis um 90,3% auf ¥2.928 Mio. nach ¥1.539 Mio. und der den Anteilseignern des Mutterunternehmens zurechenbare Gewinn um 86,4% auf ¥1.959 Mio. nach ¥1.051 Mio. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie betrug ¥41,40 gegenüber ¥22,24; eine verwässerte Kennzahl wird nicht ausgewiesen. Das Vorjahresquartal war selbst schwach gewesen: Umsatz −13,0%, Betriebsergebnis −18,3%. Das Management führte die Erholung auf den stetigen Fortschritt bei einem hohen Auftragsbestand sowie auf eine straffere Termin- und Kostensteuerung zurück und ließ die am 30. April veröffentlichte Jahresprognose unverändert.

Bruttomarge weitete sich aus, weil die Baukosten dem Umsatz hinterherhinkten

Der Ergebnishebel kam aus dem Baugeschäft. Die Erlöse aus fertiggestellten Bauleistungen stiegen um 20,1% auf ¥22.786 Mio., während die zugehörigen Kosten nur um 14,4% auf ¥17.801 Mio. zulegten, sodass der Bruttogewinn aus fertiggestellten Bauleistungen um 46,2% auf ¥4.985 Mio. sprang und diese Marge sich auf 21,9% nach 18,0% ausweitete. Die Erlöse der übrigen Geschäfte lagen mit ¥1.302 Mio. nach ¥1.287 Mio. nahezu unverändert und steuerten ¥393 Mio. Bruttogewinn nach ¥432 Mio. bei. Der gesamte Bruttogewinn stieg damit um 40,0% auf ¥5.379 Mio., die konsolidierte Bruttomarge erreichte 22,3% gegenüber 19,0%. Die Vertriebs- und Verwaltungskosten wuchsen deutlich langsamer, um 7,8% auf ¥2.564 Mio., was die operative Marge auf 11,7% von 7,2% hob. Unterhalb der operativen Linie übertrafen sonstige Erträge von ¥131 Mio. nach ¥86 Mio. — Zinsen, erhaltene Dividenden und Mieteinnahmen — die sonstigen Aufwendungen von ¥18 Mio.; nach Ertragsteuern von ¥959 Mio. nach ¥477 Mio. verblieben vom Quartalsgewinn von ¥1.967 Mio. nach Abzug von ¥7 Mio. Minderheitenanteilen ¥1.959 Mio. für die Anteilseigner des Mutterunternehmens. Die Steuer des Quartals wurde mit einem geschätzten effektiven Jahressteuersatz ermittelt — ein für Quartalsabschlüsse spezifisches Verfahren, das das Unternehmen anwendet.

Auftragseingang +10,6%, Auftragsbestand erreicht ¥66.043 Mio.

Für einen Bauunternehmer zählt das Auftragsbuch mehr als der Umsatz eines einzelnen Quartals — und beide Kennzahlen verbesserten sich. Der konsolidierte Auftragseingang stieg um 10,6% auf ¥33.673 Mio. nach ¥30.442 Mio., ein Plus von ¥3.231 Mio. Auf Einzelabschlussbasis belief sich der Auftragsbestand zum 30. Juni 2026 auf ¥66.043 Mio. gegenüber ¥58.022 Mio. im Vorjahr — ein Plus von 13,8% bzw. ¥8.021 Mio. Elektro- und Messtechnikarbeiten sind mit Abstand der größte Anteil daran: ¥37.615 Mio. bzw. 57,0%, +12,5%; Klima- und Sanitärtechnik kommt auf ¥11.074 Mio. (16,8%), +2,4%; Stromverteilung auf ¥7.459 Mio. (11,3%), +21,9%; Übertragungs- und Tiefbau auf ¥6.224 Mio. (9,4%), +37,0%; Informations- und Telekommunikationstechnik auf ¥3.668 Mio. (5,5%), +18,1%. Das Management beschrieb das Auftragsumfeld der Bauwirtschaft als günstig, insbesondere in Ballungsräumen, verwies zugleich aber auf steigende Material- und Gerätepreise sowie den Arbeitskräftemangel als anhaltende Angebotsbeschränkungen und auf Versorgungs- und Preisrisiken bei Rohstoffen infolge der anhaltenden Instabilität im Nahen Osten.

Klima- und Sanitärarbeiten mehr als verdoppelt in der Muttergesellschaft

Die Aufschlüsselung nach Gewerken wird im Kurzbericht auf Basis des Einzelabschlusses ausgewiesen. Dort stiegen die Umsatzerlöse um 22,8% auf ¥20.054 Mio., das Betriebsergebnis um 94,4% auf ¥1.529 Mio., das ordentliche Ergebnis um 70,3% auf ¥1.808 Mio. und der Periodengewinn um 66,1% auf ¥1.243 Mio., bei einem Ergebnis je Aktie von ¥26,27 nach ¥15,83. Nach Gewerken blieb die Stromverteilung mit ¥9.394 Mio. bzw. 46,8% der Einzelumsätze die größte Kategorie, +6,4%. Die stärkste Bewegung kam von der Klima- und Sanitärtechnik, die um 130,3% auf ¥3.275 Mio. nach ¥1.422 Mio. zulegte und ihren Umsatzanteil von 8,7% auf 16,3% ausbaute. Elektro- und Messtechnik stieg um 29,0% auf ¥5.206 Mio. (26,0%), Übertragungs- und Tiefbau um 20,9% auf ¥1.175 Mio. (5,9%), Informations- und Telekommunikationstechnik fiel um 13,5% auf ¥669 Mio. (3,3%), und die Nebengeschäfte trugen ¥332 Mio. (1,7%) bei. Der Auftragseingang im Einzelabschluss wuchs um 9,2% auf ¥29.105 Mio., angeführt von Übertragungs- und Tiefbau mit ¥3.131 Mio. (+78,4%) sowie Informations- und Telekommunikationstechnik mit ¥1.452 Mio. (+62,2%), während die Aufträge für Elektro- und Messtechnik um 7,7% auf ¥9.324 Mio. nachgaben.

Die Shikoku-Electric-Gruppe vergab die Hälfte der neuen Aufträge

Yondenkos Kundenstruktur bleibt in der Shikoku-Electric-Power-Gruppe verankert — Shikoku Electric Power, Shikoku Electric Power Transmission & Distribution und Yonden T&D Service. Diese Gruppe vergab ¥14.391 Mio. an Aufträgen, 49,5% des Einzelabschluss-Volumens, ein Plus von 22,5% gegenüber ¥11.745 Mio. und mehr als der frühere Anteil von 44,1%. Auf private Kunden entfielen ¥12.265 Mio. (42,1%), +7,1%, während die Aufträge der öffentlichen Hand um 29,1% auf ¥2.448 Mio. sanken und ihr Anteil von 12,9% auf 8,4% fiel. Umsatzseitig lieferte die Gruppe ¥10.608 Mio. (52,9%), +7,2%; das schnellste Wachstum kam jedoch von privaten Kunden mit ¥8.209 Mio., +47,5%, und der öffentlichen Hand mit ¥1.236 Mio., +41,8%. Dasselbe Muster zeigt der Auftragsbestand: Arbeiten für die Shikoku-Electric-Gruppe stiegen um 29,4% auf ¥13.997 Mio. und private Aufträge um 17,0% auf ¥42.533 Mio. — 64,4% des Gesamtbestands —, während der Bestand aus dem öffentlichen Sektor um 12,2% auf ¥9.512 Mio. zurückging.

Der Anlagenbau lieferte den gesamten Ergebniszuwachs

Yondenko berichtet drei Segmente plus eine Sammelposition "Sonstige". Der Anlagenbau erzielte Außenumsätze von ¥22.786 Mio. nach ¥18.976 Mio. und ein Segmentergebnis von ¥2.641 Mio. nach ¥1.133 Mio. — ein Plus von 133,1%, das den Anstieg des Konzern-Betriebsergebnisses um ¥1.353 Mio. mehr als erklärt. Das Leasing erzielte Außenumsätze von ¥458 Mio. nach ¥447 Mio. und ein unverändertes Segmentergebnis von ¥66 Mio. Die Photovoltaik-Stromerzeugung war das einzige rückläufige Segment: Außenumsätze von ¥526 Mio. nach ¥555 Mio. und ein um 19,7% auf ¥179 Mio. gesunkenes Segmentergebnis nach ¥223 Mio. Die Kategorie "Sonstige" — CAD-Softwarevertrieb und Betriebsführungsmandate — steuerte Außenumsätze von ¥317 Mio. und ein Ergebnis von ¥30 Mio. nach ¥39 Mio. bei. Konsolidierungen und Überleitungen zwischen den Segmenten zogen ¥102 Mio. ab, nach lediglich ¥1 Mio. im Vorjahr, womit sich das ausgewiesene Betriebsergebnis von ¥2.815 Mio. ergibt.

Bilanzsumme −6,6%, Eigenkapitalquote steigt auf 72,7%

Die Bilanz schrumpfte binnen drei Monaten deutlich. Die Bilanzsumme sank um ¥6.831 Mio. auf ¥97.039 Mio. von ¥103.871 Mio. zum Bilanzstichtag im März. Zahlungsmittel und Einlagen stiegen auf ¥16.916 Mio. von ¥13.266 Mio. und elektronisch erfasste Forderungen auf ¥3.275 Mio. von ¥1.537 Mio., doch Wechsel und Forderungen aus fertiggestellten Bauleistungen fielen auf ¥20.139 Mio. von ¥27.458 Mio., und Einlagen bei verbundenen Unternehmen gingen von ¥5.000 Mio. auf null zurück. Die Verbindlichkeiten sanken um ¥6.335 Mio. auf ¥26.337 Mio., getrieben von Bauverbindlichkeiten von ¥7.766 Mio. nach ¥12.313 Mio. und Ertragsteuerverbindlichkeiten von ¥1.074 Mio. nach ¥2.514 Mio. Das Nettovermögen ging um ¥496 Mio. auf ¥70.702 Mio. zurück: Die Gewinnrücklagen sanken auf ¥58.380 Mio. von ¥58.550 Mio., weil die Schlussdividende von ¥45,00 je Aktie für das Geschäftsjahr bis März 2026 den Quartalsgewinn mehr als aufzehrte, und die unrealisierten Gewinne auf zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere fielen auf ¥3.403 Mio. von ¥3.615 Mio. Da die Aktiva schneller schrumpften als das Eigenkapital, stieg die Eigenkapitalquote auf 72,7% von 68,4%, obwohl das Eigenkapital selbst auf ¥70.594 Mio. von ¥71.092 Mio. sank.

Gesamtergebnis unter dem Periodengewinn wegen negativer Bewertungseffekte

Eine Position läuft in die Gegenrichtung. Das Gesamtergebnis von ¥1.639 Mio. — +45,9% gegenüber ¥1.124 Mio. — lag unter dem Quartalsgewinn von ¥1.967 Mio., weil das sonstige Ergebnis negativ bei ¥327 Mio. lag: ein Rückgang der unrealisierten Gewinne auf zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere um ¥212 Mio. und eine negative Anpassung von ¥115 Mio. aus Pensionsverpflichtungen. Ein Jahr zuvor war das sonstige Ergebnis mit ¥64 Mio. positiv gewesen — deshalb wuchs das Gesamtergebnis weit langsamer als der Periodengewinn. Davon entfielen ¥1.631 Mio. auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens und ¥7 Mio. auf Minderheiten. Für das erste Quartal wird keine Konzern-Kapitalflussrechnung aufgestellt; die Abschreibungen betrugen ¥476 Mio. nach ¥480 Mio., die Goodwill-Abschreibung in beiden Perioden ¥23 Mio. Es gab keine wesentliche Änderung des Konsolidierungskreises, keine Änderung von Bilanzierungsmethoden oder Schätzungen, und die Quartalsabschlüsse wurden weder geprüft noch prüferisch durchgesehen.

Prognose unverändert — doch April bis Juni ist das saisonale Tief

Yondenko bestätigte die am 30. April veröffentlichte Jahresplanung: Umsatzerlöse von ¥108.000 Mio., +8,6%, Betriebsergebnis von ¥9.400 Mio., +6,5%, ordentliches Ergebnis von ¥9.900 Mio., +6,1%, und ein den Anteilseignern des Mutterunternehmens zurechenbarer Gewinn von ¥6.600 Mio., −12,0%, bei einem Ergebnis je Aktie von ¥139,43. Die Wachstumsraten des ersten Quartals sollten nicht hochgerechnet werden. Für einen japanischen Bauunternehmer ist das Quartal April bis Juni das saisonale Tief, weil sich Fertigstellungen — und damit die Umsatzrealisierung — im vierten Quartal von Januar bis März konzentrieren: Auf dieses Quartal entfielen lediglich 22,3% der Jahresumsatzplanung, daneben 29,9% der Betriebsergebnisplanung, 29,6% der Planung für das ordentliche Ergebnis und 29,7% der Nettogewinnplanung. Die unternehmenseigene Prognose sieht trotz des Anstiegs um 86,4% im ersten Quartal weiterhin einen Rückgang des Jahresüberschusses um 12,0% vor. Bei der Dividende zahlte Yondenko für das Geschäftsjahr bis März 2026 ¥32,00 als Zwischen- und ¥45,00 als Schlussdividende, insgesamt ¥77,00, und erwartet für das Geschäftsjahr bis März 2027 ¥42,00 und ¥42,00, zusammen ¥84,00 — unverändert gegenüber der vorherigen Bekanntgabe. Die ausgegebenen Aktien einschließlich eigener Anteile blieben bei 48.766.410, die eigenen Anteile lagen bei 1.431.799 nach 1.431.731, und die für das Ergebnis je Aktie verwendete gewichtete Durchschnittszahl betrug 47.334.630 nach 47.278.527 im Vorjahr.

Yondenko — Kennzahlen Q1 GJ 3/2027 (japanische Rechnungslegung, konsolidiert)
KennzahlQ1 GJ 3/2027Q1 GJ 3/2026ggü. Vorjahr
Umsatzerlöse (¥ Mio.)24.08920.264+18,9%
Erlöse aus fertiggestellten Bauleistungen (¥ Mio.)22.78618.976+20,1%
Bruttogewinn (¥ Mio.)5.3793.841+40,0%
Bruttomarge (%)22,319,0+3,4 Pp.
Vertriebs- und Verwaltungskosten (¥ Mio.)2.5642.379+7,8%
Betriebsergebnis (¥ Mio.)2.8151.462+92,5%
Operative Marge (%)11,77,2+4,5 Pp.
Ordentliches Ergebnis (¥ Mio.)2.9281.539+90,3%
Den Anteilseignern des Mutterunternehmens zurechenbarer Gewinn (¥ Mio.)1.9591.051+86,4%
Gesamtergebnis (¥ Mio.)1.6391.124+45,9%
Unverwässertes Ergebnis je Aktie (¥)41,4022,24+86,2%
Konsolidierter Auftragseingang (¥ Mio.)33.67330.442+10,6%
Segmentergebnis Anlagenbau (¥ Mio.)2.6411.133+133,1%
Segmentergebnis Leasing (¥ Mio.)6666±0,0%
Segmentergebnis Photovoltaik (¥ Mio.)179223−19,7%
Auftragsbestand Einzelabschluss (¥ Mio., zum 30. Juni)66.04358.022+13,8%
Bilanzsumme (¥ Mio., ggü. GJ-Ende 3/26)97.039103.871−6,6%
Nettovermögen (¥ Mio., ggü. GJ-Ende 3/26)70.70271.199−0,7%
Eigenkapitalquote (%, ggü. GJ-Ende 3/26)72,768,4+4,3 Pp.
Umsatzplanung GJ 3/27 (¥ Mio., ggü. Q1-Ist)108.00024.08922,3% des Plans
Betriebsergebnisplanung GJ 3/27 (¥ Mio., ggü. Q1-Ist)9.4002.81529,9% des Plans
Planung zurechenbarer Gewinn GJ 3/27 (¥ Mio., ggü. Q1-Ist)6.6001.95929,7% des Plans
Jahresdividende (¥, Prognose GJ 3/27 ggü. Ist GJ 3/26)84,0077,00+¥7,00

JapanStockPulse stellt ausschließlich informative Inhalte bereit und stellt keine Anlageberatung dar. Die Zahlen stammen aus dem veröffentlichten Kurzbericht des Unternehmens und können nachträglich revidiert werden.