Umsatz plus 5,2%, operatives Ergebnis plus 44,7%
Die NEXT STAGE Co., Ltd. (TSE: 359A), ein in Osaka ansässiges Unternehmen, das Wohnungsbauern Bauqualitätsprüfungen, Analyse- und Schulungsdienste verkauft und dessen Aktien am TOKYO PRO Market der Börse Tokio gehandelt werden, einem ausschließlich professionellen Anlegern zugänglichen Markt, veröffentlichte am 14. September 2026 den Einzelabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. August 2025 bis zum 31. Juli 2026 nach japanischer Rechnungslegung. Der Umsatz stieg um 5,2% auf 1.225,6 Mio. Yen, das operative Ergebnis um 44,7% auf 84,0 Mio. Yen und das ordentliche Ergebnis um 66,1% auf 95,1 Mio. Yen, während der Gewinn um 16,0% auf 68,8 Mio. Yen sank, entsprechend 259,09 Yen je Aktie nach 308,50 Yen. Die Hauptversammlung findet am 30. Oktober 2026 statt; für denselben Tag ist die Vorlage des jährlichen Emittenteninformationsberichts vorgesehen. Der Ergebnisbericht ist nicht geprüft.
Das operative Ergebnis erklärt sich aus Kosten, die langsamer wuchsen als der Umsatz. Die Herstellungskosten stiegen um 3,3% auf 388,1 Mio. Yen, der Rohertrag daher um 6,1% auf 837,5 Mio. Yen, und die Rohmarge weitete sich von 67,8% auf 68,3%. Die Vertriebs- und Verwaltungskosten, bei einem Dienstleister dieser Art mit Abstand der größte Kostenblock, stiegen um 3,1% auf 753,5 Mio. Yen und sanken von 62,8% auf 61,5% des Umsatzes. Von den 61,0 Mio. Yen Mehrumsatz kamen 48,4 Mio. Yen im Rohertrag an, die Vertriebs- und Verwaltungskosten zehrten 22,5 Mio. Yen auf; übrig blieben 25,9 Mio. Yen mehr operatives Ergebnis und eine operative Marge von 6,9% nach 5,0%. Eine Aufschlüsselung dieser Kosten enthält der Bericht nicht.
Den größten Teil des Wachstums lieferten die Qualitätsprüfungen
NEXT STAGE berichtet ein einziges Segment, sein Lösungsgeschäft für den Wohnungsbau, weist den Umsatz aber nach Diensten aus. Der Qualitätsprüfungsdienst, der für Wohnungsbauer Prüfungen auf der Baustelle durchführt, brachte 906,8 Mio. Yen, plus 6,3%, oder 74,0% des Umsatzes. Die Zahl der durchgeführten Prüfungen stieg um 8,4% von 37.305 auf 40.420; das Unternehmen führt dies auf zahlreiche Neuabschlüsse mit führenden regionalen Bauunternehmen zurück, die jeweils 100 oder mehr neue Häuser im Jahr errichten. Auch die Registrierungen neuer Bauvorhaben und die vermittelten Baumängelversicherungen lagen über dem Vorjahr. Der Daten- und Analysedienst wuchs um 4,8% auf 270,5 Mio. Yen, gestützt auf Kunden, die die Analyse-Cloud QualiZ zusammen mit neuen Prüfaufträgen buchten, und auf funktionale Verbesserungen der Cloud. Der Lernplattform-Dienst sank um 16,9% auf 39,9 Mio. Yen: Das Unternehmen bündelte die Entwicklungsausgaben des Jahres auf die Erneuerung seines Systems ACRO5 und setzte A.C.U, seinen Praxiskurs für Bautechniker, vorerst aus. Der sonstige Umsatz betrug 8,4 Mio. Yen nach 5,5 Mio. Yen.
Das Wachstum kam in einem schrumpfenden Markt zustande. Unter Berufung auf die Baubeginnstatistik des Ministeriums für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus für das Fiskaljahr 2025 nennt das Unternehmen einen Rückgang der Wohnungsbaubeginne um 12,9% auf 711.171 Einheiten, bei zum Verkauf errichteten Häusern um 12,6% und bei Einfamilienhäusern um 5,9%. Im Laufe des Jahres entwickelte es zudem RePPLI, eine Bau-Navigations-App für Renovierungsarbeiten, mit der es ab dem nächsten Geschäftsjahr als neue Dienstleistungssparte in den Renovierungsmarkt einsteigen will, zeigte sie vor dem Start auf einer Branchenmesse und stellte seine Marketingabteilung für die Vermarktung neu auf.
Ein Zuschuss von 12,3 Mio. Yen erklärt den Sprung im ordentlichen Ergebnis
Die nicht operativen Erträge stiegen auf 15,5 Mio. Yen nach 2,5 Mio. Yen; fast der gesamte Zuwachs ist ein Zuschuss von 12,3 Mio. Yen aus Japans Förderprogramm für betriebliche Umstrukturierung, der nach Angaben des Unternehmens die Neuausrichtung seines Geschäfts auf neue Felder unterstützte. Der Rest bestand aus 1,6 Mio. Yen vereinnahmten Gebühren, 0,8 Mio. Yen Rückerstattungen und 0,6 Mio. Yen Zinsen. Die nicht operativen Aufwendungen betrugen 4,3 Mio. Yen, darunter Zinsen von 4,0 Mio. Yen nach 2,8 Mio. Yen. Das ordentliche Ergebnis erreichte damit 95,1 Mio. Yen, eine Marge von 7,8% nach 4,9%. Ohne den Zuschuss hätte es bei rund 82,9 Mio. Yen, plus 44,7%, gelegen, also im gleichen Tempo wie das operative Ergebnis: Das zusätzliche Wachstum auf der ordentlichen Ebene ist der Zuschuss und nichts anderes.
Der Gewinn sank, weil die Steuerzeile im Vorjahr eine Gutschrift war
Außerordentliche Posten gab es in diesem Jahr keine, nach einem Verlust von 3,4 Mio. Yen aus dem Abgang von Anlagevermögen im Vorjahr; das Ergebnis vor Steuern stieg daher um 76,7% auf 95,1 Mio. Yen. Der Gewinnrückgang geht vollständig auf die Steuern zurück. Die laufenden Ertragsteuern betrugen in beiden Jahren 0,66 Mio. Yen, doch die latente Steueranpassung drehte von einer Gutschrift von 28,7 Mio. Yen in GJ7/2025 zu einer Belastung von 25,7 Mio. Yen in diesem Jahr. Die gesamten Ertragsteuern wechselten damit von einer Gutschrift von 28,1 Mio. Yen, die den Vorjahresgewinn über das Ergebnis vor Steuern gehoben hatte, zu einer Belastung von 26,3 Mio. Yen, einer effektiven Quote von 27,7%. Die aktiven latenten Steuern in der Bilanz sanken um dieselben 25,7 Mio. Yen auf 12,2 Mio. Yen. Den Gewinnrückgang kommentiert der Bericht nicht. Die Eigenkapitalrendite lag bei 26,8% nach 45,1%, die ordentliche Gesamtkapitalrendite bei 13,2% nach 9,5%.
Kredite und operativer Cashflow finanzierten die Softwareentwicklung
Die Bilanzsumme stieg zum 31. Juli 2026 um 180,0 Mio. Yen auf 808,2 Mio. Yen. Kasse und Bankguthaben nahmen um 141,0 Mio. Yen auf 447,2 Mio. Yen zu, Software in Entwicklung um 43,1 Mio. Yen auf 87,7 Mio. Yen und fertiggestellte Software um 22,2 Mio. Yen auf 32,1 Mio. Yen, während die aktiven latenten Steuern um 25,7 Mio. Yen und die Gebäude um 4,9 Mio. Yen zurückgingen. Die Verbindlichkeiten stiegen um 111,2 Mio. Yen auf 516,6 Mio. Yen, vor allem weil die langfristigen Kredite um 82,0 Mio. Yen auf 240,7 Mio. Yen zunahmen; mit dem kurzfristig fälligen Teil von 48,0 Mio. Yen beliefen sich die Bankkredite auf 288,7 Mio. Yen, deutlich weniger als der Kassenbestand. Die Verbindlichkeiten aus Verbrauchsteuer stiegen um 14,9 Mio. Yen, die erhaltenen Anzahlungen um 8,8 Mio. Yen auf 70,7 Mio. Yen. Das Eigenkapital wuchs um genau den Jahresgewinn, 68,8 Mio. Yen, auf 291,6 Mio. Yen, und die Gewinnrücklagen drehten von einem Defizit von 58,5 Mio. Yen auf plus 10,3 Mio. Yen. Die Eigenkapitalquote betrug 36,1% nach 35,5%, das Eigenkapital je Aktie 1.097,88 Yen nach 838,79 Yen.
Der operative Cashflow belief sich auf 145,4 Mio. Yen nach 84,3 Mio. Yen, getragen vom Ergebnis vor Steuern von 95,1 Mio. Yen, Abschreibungen von 17,1 Mio. Yen (im Vorjahr 29,5 Mio. Yen), einem Anstieg der Verbrauchsteuerverbindlichkeiten um 14,9 Mio. Yen und 12,3 Mio. Yen erhaltenem Zuschuss. Für Investitionen flossen 82,4 Mio. Yen ab, davon 79,9 Mio. Yen in immaterielle Vermögenswerte nach 36,8 Mio. Yen im Vorjahr, passend zum Anstieg bei Software und Software in Entwicklung; die Ausgaben für Sachanlagen sanken auf 1,4 Mio. Yen nach 31,4 Mio. Yen. Der freie Cashflow lag bei rund 62,9 Mio. Yen nach 21,8 Mio. Yen. Aus Finanzierungstätigkeit flossen 78,0 Mio. Yen zu: 130,0 Mio. Yen neue langfristige Kredite abzüglich 51,4 Mio. Yen Tilgungen und 0,6 Mio. Yen Leasingzahlungen. Die Zahlungsmittel stiegen um 141,0 Mio. Yen auf 447,2 Mio. Yen.
Nach dem Stichtag eine Übernahme — und eine Prognose, die sie nicht enthält
Am 29. Juli 2026 beschloss der Vorstand, sämtliche Aktien der Quaranta Co., Ltd. zu erwerben, und unterzeichnete am selben Tag den Aktienkaufvertrag; am 3. August 2026 übernahm NEXT STAGE 100% der Gesellschaft für 143,1 Mio. Yen in bar, 32% seines Kassenbestands zum Geschäftsjahresende, zuzüglich Beratungs- und sonstiger Kosten von 16,5 Mio. Yen. Quaranta berät Menschen, die ein individuell geplantes Haus bauen wollen, neutral und vermittelt ihnen passende Bauunternehmen; diesen Dienst betreibt sie bereits in der Region Chubu über eine Hausbau-Beratungsstelle in Gifu. NEXT STAGE nennt drei Gründe für den Kauf: Quaranta habe kurz nach der Gründung eine hohe operative Marge erreicht und verfüge über ein stabiles, regional verankertes Geschäft; ihre Unterstützung von Hauskäufern passe zum eigenen Geschäft mit Wohnungsbauern; und das in der Präfektur Gifu bewährte Modell solle zur Vorlage für andere Regionen werden. Die Höhe des Geschäfts- oder Firmenwerts sowie die übernommenen Vermögenswerte und Schulden stehen noch nicht fest. Da Quaranta nun Tochtergesellschaft ist, wird NEXT STAGE ab dem ersten Halbjahr des GJ7/2027 einen Konzernabschluss aufstellen.
Prognose: Umsatz plus 7,8%, operatives Ergebnis minus 34,3%
Für GJ7/2027 erwartet das Unternehmen auf Einzelbasis einen Umsatz von 1.321,4 Mio. Yen (+7,8%), ein operatives Ergebnis von 55,2 Mio. Yen (−34,3%), ein ordentliches Ergebnis von 52,0 Mio. Yen (−45,3%) und einen Gewinn von 34,7 Mio. Yen (−49,5%), entsprechend 130,73 Yen je Aktie. Das entspricht einer operativen Marge von rund 4,2% nach 6,9% in diesem Jahr und einem ordentlichen Ergebnis 3,2 Mio. Yen unter dem operativen, nachdem es in diesem Jahr 11,1 Mio. Yen darüber lag. Das Unternehmen verknüpft die Prognose mit der Erneuerung der Systeme hinter seinen bestehenden Diensten und dem Einstieg in den Renovierungsmarkt, beziffert aber beides nicht. Zu seinen Plänen gehören der Ausbau des Japan Housing Quality Award, einer Veranstaltung, bei der Wohnungsbauer um Bauqualität wetteifern; die regionale Ausweitung eines Hausbau-Beratungsgeschäfts für Verbraucher, auch durch Übernahmen, ergänzt um seine Bewertungen der technischen Fähigkeiten von Bauunternehmen und einen Zweitmeinungsdienst, der Käufer bis zur Übergabe begleitet; die Verbreitung von RePPLI; und eine Erneuerung von ACRO5, damit es zu einer Medienplattform wachsen kann. Quaranta ist in der Prognose nicht konsolidiert: Die Konzernprognose für GJ7/2027 werde noch geprüft und umgehend veröffentlicht, sobald sie feststehe, so das Unternehmen.
Für GJ7/2025 und GJ7/2026 wurde keine Dividende gezahlt, und für GJ7/2027 ist keine geplant; einen Grund nennt der Bericht nicht. Die Zahl der ausgegebenen Aktien blieb unverändert bei 265.610, eigene Aktien gibt es keine. Sechs Serien von Aktienoptionen mit 2.340 Bezugsrechten blieben beim verwässerten Ergebnis je Aktie unberücksichtigt, weil sie keine verwässernde Wirkung haben.
| Kennzahl | GJ7/2026 | GJ7/2025 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Umsatz (Mio. ¥) | 1.225 | 1.164 | +5,2 % |
| Rohertrag (Mio. ¥) | 837 | 789 | +6,1 % |
| Rohmarge | 68,3 % | 67,8 % | +0,5 pp |
| Vertriebs- und Verwaltungskosten (Mio. ¥) | 753 | 730 | +3,1 % |
| Betriebsergebnis (Mio. ¥) | 84 | 58 | +44,7 % |
| Operative Marge | 6,9 % | 5,0 % | +1,9 pp |
| Zuschusserträge, nicht operativ (Mio. ¥) | 12 | 0 | neu |
| Ordentliches Ergebnis (Mio. ¥) | 95 | 57 | +66,1 % |
| Ergebnis vor Steuern (Mio. ¥) | 95 | 53 | +76,7 % |
| Ertragsteuern (Mio. ¥) | 26 | −28 | n.a. |
| Periodenergebnis (Mio. ¥) | 68 | 81 | −16,0 % |
| Ergebnis je Aktie (¥) | 259,09 | 308,50 | −16,0 % |
| Umsatz — Qualitätsprüfungsdienst (Mio. ¥) | 906 | 852 | +6,3 % |
| Umsatz — Daten- und Analysedienst (Mio. ¥) | 270 | 258 | +4,8 % |
| Umsatz — Lernplattform-Dienst (Mio. ¥) | 39 | 48 | −16,9 % |
| Bilanzsumme (Mio. ¥) | 808 | 628 | +28,7 % |
| Nettovermögen (Mio. ¥) | 291 | 222 | +30,9 % |
| Eigenkapitalquote | 36,1 % | 35,5 % | +0,6 pp |
| Langfristige Kredite inkl. kurzfristig fälliger Teil (Mio. ¥) | 288 | 210 | +37,4 % |
| Operativer Cashflow (Mio. ¥) | 145 | 84 | +72,5 % |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit (Mio. ¥) | −82 | −62 | n.a. |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (Mio. ¥) | 78 | −53 | n.a. |
| Zahlungsmittel zum Periodenende (Mio. ¥) | 447 | 306 | +46,0 % |
| Prognose GJ7/2027 — Umsatz (Mio. ¥) | 1.321 | — | +7,8 % |
| Prognose GJ7/2027 — Betriebsergebnis (Mio. ¥) | 55 | — | −34,3 % |
| Prognose GJ7/2027 — ordentliches Ergebnis (Mio. ¥) | 52 | — | −45,3 % |
| Prognose GJ7/2027 — Periodenergebnis (Mio. ¥) | 34 | — | −49,5 % |
| Prognose GJ7/2027 — Ergebnis je Aktie (¥) | 130,73 | — | — |
| Jahresdividende je Aktie (¥) | 0,00 | 0,00 | unverändert |
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